Fehmarn mit dem Fahrrad umrunden
Eine Tagestour ab Südstrand mit Steilküste und Leuchttürmen
Morgens am Südstrand aufs Rad steigen, mittags über die Deiche im Inselnorden fahren und später im Hafen von Orth eine Pause machen: Eine Fahrradtour rund um Fehmarn lässt sich gut an einem Tag erleben. Unterwegs verändert sich die Insel immer wieder. Auf den Sandstrand im Süden folgen die Steilküste bei Katharinenhof, steinige Naturstrände, flache Küsten mit Binnenseen und lange Wege am Deich.
Häufig wird die Inselumrundung mit rund 78 Kilometern angegeben. Die genaue Länge hängt allerdings von deiner Route und den Abstechern ab: Die 78 Kilometer beschreiben das Radwegenetz an der Küste, die offizielle Rundtour ist mit 65 Kilometern vermessen. Für deine Planung zählt deshalb die Strecke, die du tatsächlich auswählst.
Hier findest du die Küstenabschnitte in ihrer Reihenfolge ab dem Südstrand und die Stopps, für die sich zusätzliche Zeit lohnt. Was Fehmarn zum Radfahren sonst ausmacht – Wind, Untergründe, Räder leihen –, steht auf Fahrradtouren auf Fehmarn.
Die Inselumrundung auf einen Blick
- Start und Ziel: Südstrand in Burgtiefe
- Fahrtrichtung: hier gegen den Uhrzeigersinn beschrieben, zuerst zur Ostküste
- Strecke: häufig rund 78 km genannt, die offizielle Basisroute hat 65 km. Zufahrten und Abstecher verändern die Gesamtlänge.
- Zeitbedarf: bei einer 78-km-Tour etwa 5 bis 6 Stunden Fahrt, mit Pausen als Planungswert 8 bis 10 Stunden
- Anspruch: wenig Höhenmeter, aber eine lange Tagesstrecke. Wind und Untergrund beeinflussen die Anstrengung.
- Passendes Rad: Trekkingrad oder E-Bike mit geeigneten Reifen. Die küstennahe Basisroute wird für Rennräder nicht empfohlen.
Die Zeitangabe ist eine Planungshilfe: 78 Kilometer bei durchschnittlich 13 bis 16 km/h ergeben knapp fünf bis sechs Stunden reine Fahrt. Längere Besichtigungen, Gegenwind und zusätzliche Kilometer kommen dazu.
Die offizielle Tour zum Mitnehmen
Fehmarn Tourismus hat die Inselumrundung bei Komoot hinterlegt, mit Karte, Höhenprofil und GPX-Datei: Inselumrundung Fehmarn. Dort stehen 65 Kilometer, 110 Höhenmeter und gut vier Stunden reine Fahrzeit bei 15 km/h. Die Tour ist als „mäßig“ eingestuft und verläuft überwiegend auf befestigten Wegen.
Zwei Dinge solltest du dazu wissen. Erstens führt ein kurzer Abschnitt der Route über einen Weg, auf dem Radfahren nicht erlaubt ist; dort wird geschoben. Zweitens beginnt die Tour bei Komoot im Westen der Insel. Nimm sie als Grundlage, setze deinen Start in Burgtiefe und ergänze die Abstecher, die du mitnehmen möchtest. Erst danach steht deine wirkliche Kilometerzahl fest.
Auf der Karte oben liegt der Start deshalb dort, wo die Route Burgtiefe berührt: am Nordrand der Halbinsel, keinen Kilometer von der Haustür. Die letzten Meter bis zum Südstrand sind kein Teil der vermessenen Strecke, sondern dein Weg zum Rad.
Die Beschreibung weiter unten ist keine vermessene Navigationsroute, sondern die Küste in ihrer Reihenfolge mit den Stellen, an denen sich Anhalten lohnt. Unterwegs haben die Beschilderung vor Ort und mögliche Sperrungen Vorrang vor jeder gespeicherten Datei.
Früh starten und einen ganzen Urlaubstag einplanen
Für die große Runde würde ich an einem Tag mit ausreichend Tageslicht gegen 8 Uhr starten. Dann hast du Luft für eine längere Mittagspause, Fotos an der Steilküste und einen Abstecher zum Flügger Leuchtturm. Wenn du regelmäßig längere Strecken radelst und das Wetter mitspielt, ist die Umrundung auch ohne Motor gut machbar. Mit dem E-Bike lässt sich die Unterstützung vor allem bei Gegenwind nutzen.
Du bist unsicher, ob 65 Kilometer die richtige Länge sind? Die Hafentour ist mit rund 40 Kilometern der halbe Tag und ein guter Gradmesser für den ersten Radtag.
Schau vor dem Start auf die Windvorhersage und entscheide danach über die Fahrtrichtung. Auf einer Rundtour bleibt Gegenwind selten ganz aus. Eine frühe Abfahrt und Zeitreserven helfen mehr als ein straffer Stundenplan.
Im Herbst und Winter orientierst du Start und Rückkehr am Tageslicht; für viele Besichtigungen sind zwei kürzere Touren angenehmer. Warum sich die stillen Monate überhaupt lohnen, steht unter Fehmarn im Herbst und Winter.
Die Stationen ab dem Südstrand
1. Vom Südstrand über Meeschendorf nach Staberdorf
Am Südstrand beginnt die Tour mit der vertrauten Urlaubsseite Fehmarns: hellem Sand, Strandkörben und weitem Blick über die Ostsee. Von Burgtiefe orientierst du dich ostwärts Richtung Meeschendorf und Staberdorf. Die belebte Umgebung des Südstrands geht nach und nach in offene Landschaft über. Felder reichen an die Küste heran, und die Ufer werden ursprünglicher.
Nimm die für Fahrräder freigegebenen Wege und beachte die Beschilderung an der Promenade. Gerade am Anfang lohnt sich ein ruhiges Tempo. Die längeren Streckenabschnitte liegen noch vor dir.
2. Staberhuk als Abstecher zur Südostspitze
An der Südostspitze steht der Leuchtturm Staberhuk. Mit den Steinen am Ufer und der rauen Küste ist die Umgebung ein reizvoller Zusatzstopp. Auch Ernst Ludwig Kirchner verbrachte hier mehrere Sommer und hielt die Landschaft in seinen Bildern fest; der Kirchner Verein Fehmarn sammelt die Spuren.
Plane Staberhuk bewusst als Abstecher ein. Die unmittelbaren Küstenwege zum Turm werden auch als Wanderwege beschrieben; rechne je nach gewähltem Zugang mit einem Fußweg oder einer Schiebepassage. Für die weitere Runde orientierst du dich wieder Richtung Katharinenhof.
3. Katharinenhof und die Steilküste
Für Katharinenhof solltest du dir eine ausgiebige Pause aufheben. Hier fällt das Land an einigen Stellen mehrere Meter zum Meer ab. Unterhalb der Steilküste liegt ein Naturstrand mit Kieseln, größeren Steinen und Feuersteinen. Das Wasser trifft unmittelbar auf dieses unregelmäßige Ufer; schon ein kurzer Spaziergang zeigt eine ganz andere Seite der Insel als der Südstrand.
Besonders eindrucksvoll ist der Blick von den freigegebenen Wegen oberhalb der Küste. Wenn du zum Strand hinuntergehst, stell das Rad ab und nutze einen vorgesehenen Zugang. Regen und Sturm verändern die Abbruchkante immer wieder. Halte Abstand zur Kante und beachte Sperrungen.
Die Steine erzählen außerdem etwas über die Entstehung der Insel: Gletscher brachten Gesteine aus Skandinavien bis hierher. Wer gern genau hinschaut, entdeckt auf wenigen Metern ganz unterschiedliche Formen und Farben.
4. Über Klausdorf und Presen nach Marienleuchte und Puttgarden
Weiter nach Norden begleitet dich die Ostküste mit Naturstränden und offenen Feldern. Die Route führt in Richtung Klausdorf, Presen und Marienleuchte. Hier ist die Landschaft weniger von Badebetrieb geprägt; an vielen Stellen bestimmen Meer und Landwirtschaft den Blick.
Bei Puttgarden kommt eine andere Inselwelt dazu: der Fährhafen mit seinen großen Schiffen und die Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels. Für die Weiterfahrt nach Westen wird das Hafenumfeld landseitig umfahren. Folge in diesem Bereich der aktuellen Radwegbeschilderung und möglichen Umleitungen, bevor du Richtung Grüner Brink weiterfährst.
5. Grüner Brink und die Deiche der Nordküste
Am Grünen Brink wird Fehmarn flach und weit. Zwischen Deich und Ostsee liegt eine geschützte Küstenlandschaft mit Strandwällen, kleinen Binnenseen und Lebensräumen für Wasservögel. Vom ausgewiesenen Weg aus lässt sich viel beobachten, ohne die Schutzflächen zu betreten.
Auf den Deichabschnitten öffnet sich der Blick zum Fehmarnbelt. Schiffe ziehen über den Horizont, während auf der Landseite Wiesen und Wasserflächen liegen. Für ein Picknick bietet sich ein freigegebener Rastplatz an. Weiter westwärts geht es entlang der Nordküste Richtung Gammendorfer Strand und Niobe, anschließend über den Bereich Altenteil zur Nordwestseite.
6. Westermarkelsdorf und die Nördliche Seeniederung
Im Nordwesten prägen Seen, feuchte Wiesen und eine offene Küstenlandschaft die Fahrt. Die Nördliche Seeniederung gehört zu den besonders ruhigen Naturbereichen der Insel. Beobachte die Vogelwelt vom Deich oder von ausgewiesenen Aussichtspunkten aus.
Bei Westermarkelsdorf lohnt sich der Blick zu den Leuchttürmen: Neben dem historischen Turm steht ein neuerer, der dessen Aufgabe übernommen hat. Ein kurzer Fotostopp lässt sich gut einbauen. Danach wendet sich die Runde nach Süden, Richtung Bojendorf und Wallnau.
7. Über Bojendorf an der Westküste nach Wallnau
An der Westküste folgen längere Abschnitte auf oder hinter dem Deich. Naturstrände, Meer und landwirtschaftlich genutzte Flächen begleiten dich. Hier merkt man besonders deutlich, was der Wind mit einer Radtour macht: Mit Rückenwind rollt es leicht, bei Gegenwind lohnt es sich, das Tempo herauszunehmen.
Das NABU-Wasservogelreservat Wallnau ist ein möglicher zusätzlicher Besuch. Wenn du die Tierwelt ausführlich beobachten möchtest, gib dem Reservat genügend Zeit oder komm an einem anderen Urlaubstag wieder. Für die Inselrunde geht es weiter Richtung Flügge.
8. Der Flügger Leuchtturm als Höhepunkt im Südwesten
Der Flügger Leuchtturm gehört zu den Stopps, die du schon bei der Tagesplanung berücksichtigen solltest. Der rund 37 Meter hohe Turm steht in der flachen Landschaft im Südwesten der Insel. Mit dem Fahrrad kannst du bis zum Leuchtturm fahren; die Zufahrt ist für den allgemeinen Autoverkehr gesperrt.
Wenn der Turm geöffnet ist, führen 162 Stufen hinauf zum Ausblick über Fehmarn und die Ostsee. Nach vielen Kilometern auf dem Rad ist das noch einmal Bewegung ganz anderer Art. Unten gibt es ein kleines Café.
Plane für den Abstecher mit Aufstieg und Pause etwa 45 bis 60 Minuten zusätzlich ein, bei Wartezeit länger. Prüfe vor der Fahrt die aktuellen Öffnungszeiten: Die Besichtigung ist saisonal und hat Ruhetage. Anschließend führt die Runde über die freigegebenen Wege Richtung Orth.
9. Orth und der Hafen aus „Nord bei Nordwest“
In Orth kannst du das Rad abstellen und dir Zeit am Hafen nehmen. Segelboote liegen vor den Häusern, auf der Orther Reede sind bei passendem Wind Wassersportler unterwegs. Für eine längere Pause bietet der Hafen eine schöne Umgebung.
Kommt dir die Kulisse bekannt vor? Orth gehört zu den Drehorten der ARD-Krimireihe „Nord bei Nordwest“. Der Hafen ist als Schauplatz des fiktiven Ortes Schwanitz zu sehen und mit dem Boot von Hauke Jacobs verbunden. Schwanitz ist dabei kein tatsächlicher Ortsname auf Fehmarn. Auch ohne Krimikenntnisse lohnt sich ein kleiner Spaziergang am Hafenbecken.
10. Auf dem Deich nach Lemkenhafen
Zwischen Orth und Lemkenhafen liegt ein besonders schöner Abschnitt für alle, die gern am Deich fahren. Du folgst der Küste um die Orther Reede, mit Wasser und weitem Himmel neben dir. Der ausgebaute Deichkronenweg verbindet die beiden Hafenorte; unterwegs bietet sich im Bereich Gollendorf noch einmal ein Blick auf die Surfer und Kiter an.
Lemkenhafen verbindet einen kleinen Seglerhafen mit der Geschichte des Getreidehandels. Im Ort steht die historische Windmühle „Jachen Flünk“, die heute ein Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum beherbergt. Eine Besichtigung passt als weiterer Abstecher in den Tag, sofern Zeit und Öffnungszeiten mitspielen.
11. Über Gold und Strukkamphuk zur Fehmarnsundbrücke
Von Lemkenhafen geht es über den Bereich Westerbergen weiter Richtung Gold. Nun rückt die Fehmarnsundbrücke immer stärker ins Blickfeld. Rund um Gold treffen Wasser, Küstenwege und eine kleine Steilküste aufeinander. Über die ausgeschilderte Radroute gelangst du zum kleinen Leuchtturm Strukkamphuk und weiter an den Fehmarnsund.
Vom Ufer aus wirkt der große Brückenbogen noch einmal anders als bei der Anreise mit dem Auto. Nimm dir hier Zeit für einen Fotostopp. Die Inselrunde bleibt auf Fehmarn und führt auf den freigegebenen Wegen am beziehungsweise unter dem Brückenbereich weiter. Eine Fahrt über die Brücke zum Festland ist für die Umrundung nicht erforderlich; beachte die aktuelle Wegeführung bei Bauarbeiten.
12. Wulfen und Wulfener Hals
Nach dem Fehmarnsund führt die Tour Richtung Wulfen. Für den Wulfener Hals planst du einen weiteren Abstecher ein. Die schmale Landzunge liegt zwischen Ostsee und Burger Binnensee. Hier kannst du Windsurfer beobachten und auf Burgtiefe schauen, wo deine Runde begonnen hat.
Mit diesem Ort verbindet mich auch etwas Persönliches: Mein erster Aufenthalt auf Fehmarn begann mit einem Zelt auf dem Campingplatz Wulfener Hals. Heute liegen meine Ferienwohnungen gegenüber am Südstrand.
Der Rückweg zum Südstrand führt landseitig um den Burger Binnensee. Fahre dafür zurück zur Verbindung Richtung Burgstaaken. Zwischen Wulfener Hals und Burgtiefe gibt es über die Hafeneinfahrt keine direkte Radverbindung.
13. Burgstaaken und zurück zum Südstrand
Zum Abschluss erreichst du Burgstaaken mit seinem Fischerei- und Erlebnishafen. Hier bietet sich eine letzte Pause zwischen Booten, Hafenbetrieben und Gastronomie an. Über die Verbindung Richtung Neue Tiefe geht es anschließend zurück nach Burgtiefe zum Südstrand, vorbei am Yachthafen.
Wenn du noch Lust auf einen Stadtbummel hast, kannst du Burg zusätzlich einplanen. Die Altstadt liegt im Inselinneren und ist ein eigener Abstecher. Nach der langen Runde darf sie aber auch auf den nächsten Tag warten.
Burg und Petersdorf als zusätzliche Ausflugsziele
Burg und Petersdorf liegen nicht unmittelbar auf jeder küstennahen Rundroute. Burg passt als Abstecher im Südosten; Petersdorf mit der St.-Johannis-Kirche ergänzt einen Ausflug im Inselwesten. Beide Orte sind gute Ziele, wenn du das Inselinnere kennenlernen möchtest.
Für eine entspannte Tagestour würde ich zusätzliche Ortsbesuche auswählen, statt alle Sehenswürdigkeiten in dieselbe Runde zu packen.
Räder unterstellen und leihen
Für eine Tagestour dieser Länge lohnt sich ein vorbestelltes Rad: Dann steht am Morgen das passende da, statt dass der Tag mit Suchen anfängt. Und nach der Rückkehr willst du es nicht im Regen stehen lassen.
Beides geht am Südstrand. Wo die Räder unterkommen und wo es welche zu leihen gibt, steht auf Fahrradtouren auf Fehmarn.
Was du für die große Runde einpacken solltest
- Ausreichend Wasser und etwas zu essen. Auch wenn es Einkehrmöglichkeiten gibt, sollte deine nächste Pause nicht von einer geöffneten Küche abhängen.
- Eine winddichte Schicht, Sonnenschutz und bei wechselhaftem Wetter Regenkleidung. Auf den Deichen bist du der Witterung direkt ausgesetzt.
- Ein geprüftes Fahrrad, Flickzeug oder Ersatzschlauch, Pumpe, Schloss und funktionierendes Licht.
- Eine offline gespeicherte Route und ein geladenes Handy. Beim E-Bike den Akku voll laden und die Reichweite mit Reserve für Wind und Abstecher planen.
Vor dem Start prüfst du die gewählte Strecke und die Öffnungszeiten deiner Wunschstopps. Unterwegs haben aktuelle Beschilderung und Sperrungen Vorrang vor einer gespeicherten Route.
Häufige Fragen zur Fahrradtour rund um Fehmarn
Ist die Inselumrundung an einem Tag machbar?
Ja, für Radfahrende mit Ausdauer und bei passenden Bedingungen. Für eine rund 78 Kilometer lange Variante sind acht bis zehn Stunden einschließlich Pausen ein sinnvoller Planungsrahmen. Wenn du viele Sehenswürdigkeiten ausführlich besuchen möchtest, verteile die Küste auf zwei Ausflüge.
Wie lang ist die Radtour rund um Fehmarn wirklich?
Das kommt auf die Route an. Die offizielle Inselumrundung bei Komoot ist mit 65 Kilometern vermessen; die oft genannten 78 Kilometer beschreiben das Radwegenetz an der Küste. Dazu kommen die Anfahrt vom Südstrand und jeder Abstecher. Verlässlich ist am Ende nur die Strecke, die du dir selbst zusammenstellst.
Brauche ich ein E-Bike?
Nein. Auch mit einem normalen Trekkingrad ist die Runde möglich. Ein E-Bike erleichtert längere Gegenwindabschnitte. Entscheidend bleiben deine Kondition, ein bequemer Sitz und eine Strecke, die zu deinem Fahrrad passt.
Ist die gesamte Runde für Kinder geeignet?
Die geringe Steigung allein macht eine lange Inselumrundung noch nicht zur gemütlichen Familientour. Für jüngere oder wenig geübte Kinder sind kürzere Küstenabschnitte meist die bessere Wahl. Radgeübte Familien sollten Strecke, Wind und Pausen gemeinsam planen. Ruhigere Ziele in Gehweite stehen unter Südstrand mit Kindern.
Fährt man die ganze Zeit direkt am Meer?
Viele Abschnitte verlaufen küstennah oder auf dem Deich. Andere führen ins Hinterland, hinter Deiche oder um Hafenbereiche herum. Außerdem wechseln Asphalt, Kies und unbefestigte Oberflächen; auf einzelnen Passagen ist Schieben nötig.
Wie viel Zeit soll ich für die Abstecher einplanen?
Für den Flügger Leuchtturm mit Aufstieg und Pause etwa 45 bis 60 Minuten, bei Wartezeit länger. Staberhuk und die Mühle in Lemkenhafen kosten je eine halbe Stunde, eine ausführliche Pause in Katharinenhof oder Orth ebenso. Drei Abstecher sind an einem Tag gut unterzubringen, sechs nicht.
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Herzliche Grüße vom Südstrand, Frank