Architektur am Südstrand
Der Architekturspaziergang durch Burgtiefe
Sechs Stationen zu Fuß durch Arne Jacobsens Ensemble am Südstrand
Vom Wasser aus fallen zuerst die drei hohen Hoteltürme auf. Beim Spaziergang durch Burgtiefe entdeckst du dann die leiseren Seiten des Entwurfs: flache Dächer, wiederkehrende Fassaden und Wohnhäuser, die sich in geschwungenen Reihen über die Halbinsel ziehen. Zwischen Ostsee und Burger Binnensee lässt sich Architektur hier direkt mit einem Tag am Strand verbinden.
Arne Jacobsen entwickelte die Anlage gemeinsam mit Otto Weitling. Ihr Plan umfasste weit mehr als einzelne Häuser: Wohnen, Erholung und Wege sollten aufeinander abgestimmt sein. Dieser Spaziergang führt dich zu sechs Stationen des Ensembles. Du brauchst dafür kein Fachwissen, ein wenig Zeit und Neugier reichen.
Dein Spaziergang auf einen Blick
- Start und Ziel: Haus des Gastes in Burgtiefe, Am Burggraben 2
- Länge: 5,6 Kilometer, gemessen an meiner Wegführung. Flach, über Promenade, Gehwege und Siedlungsstraßen.
- Zeit: etwa zwei Stunden zum Gehen, Schauen und Fotografieren; mit Café, Bad oder Aussichtsturm entsprechend länger
- Verlauf: zuerst nach Osten zum Wellenbad und zu den Hoteltürmen, danach zurück und nach Westen über den Yachthafen in die Feriensiedlung und am Strand entlang zurück. Einzelne Wege gehst du zweimal.
- Unterwegs dabei: der Aussichtsturm Utkieker am Yachthafen, mit einem kurzen Stich vom Weg aus
- Charakter: selbst geführt, mit Außenansichten. Die Stationen lassen sich auch auf zwei kürzere Besuche verteilen.
- Unterwegs: öffentliche Wege und die Promenade. Wohnungen, Terrassen und private Gärten gehören nicht zum Besichtigungsangebot.
Wenn du bereits in Burgtiefe wohnst, kannst du zu Fuß an der nächstgelegenen Station beginnen. Für die Anreise mit dem Auto orientierst du dich an den ausgeschilderten Parkmöglichkeiten am Südstrand und gehst von dort zum Haus des Gastes. Parkgebühren und die örtliche Beschilderung gelten unabhängig von diesem Spaziergang.
So findest du dich zurecht
Am Haus des Gastes ist das Meer deine Orientierung: Mit Blick auf die Ostsee liegen Wellenbad und Hoteltürme links, die niedrigen Wohnhäuser der Feriensiedlung rechts. Du schaust dir erst die östlichen Gebäude an und wechselst anschließend in den westlichen Teil. Als Verbindung dient überwiegend die Südstrandpromenade.
Der Weg auf der Karte ist meiner. Ich habe ihn aufgezeichnet, statt ihn zu schätzen: 5,6 Kilometer, Start und Ziel am Haus des Gastes. Seit Ende Oktober 2026 geht er auch die vier Skulpturen ab. Er bleibt auf öffentlichen Wegen und führt über keine fremde Terrasse. Wo Bauarbeiten oder Sperrungen dazwischenkommen, gilt die Beschilderung vor Ort und nicht meine Linie.
Du kannst ihn mitnehmen: Die Datei unten ist genau die Aufzeichnung, die dieser Karte zugrunde liegt. Sie lässt sich in jede Karten- oder Lauf-App laden. Wege können sich verändern oder gesperrt sein; vor Ort gilt die Beschilderung.
Die Stationen unten stehen in der Reihenfolge, in der du sie auf diesem Weg erreichst. Das heißt auch: Vom Yachthafen kommst du zuerst an den hinteren, höheren Häuserzeilen vorbei und danach an den Bungalows – also von innen nach außen und nicht umgekehrt.
Du möchtest vorab mehr über den gesamten Entwurf erfahren? Auf der Seite zur Arne-Jacobsen-Siedlung stehen die ausführlichere Geschichte und der Zusammenhang der Gebäude.
Die sechs Stationen
- 1. Das Haus des Gastes und die Kunst des Zurückhaltens
- 2. Das Wellenbad und sein ungewöhnliches Dach
- 3. Die Fernblickhäuser und der Blick aufs Wasser
- 4. Das Vitamar und der andere Maßstab
- 5. Die Bungalows und die Nähe zum Strand
- 6. Die Terrassenhäuser und die gestaffelte Siedlung
1. Das Haus des Gastes und die Kunst des Zurückhaltens
Beginne am Haus des Gastes. Es wurde 1968 eröffnet und gehörte zum ersten Bauabschnitt. Der flache Bau steht für eine andere Wirkung als die weithin sichtbaren Hoteltürme: Hier prägen die waagerechten Linien das Bild. Der Baukörper wirkt lang gestreckt, die großen Glasflächen öffnen den Blick.
Die filigrane Konstruktion und die Pergola geben dir einen guten Einstieg in Jacobsens Architektur. Statt nur auf die Größe des Gebäudes zu schauen, achte auf die Übergänge: Wo endet das Dach? Wie treffen Stützen, Fenster und Boden aufeinander? Wie verändert sich die Ansicht, wenn du einige Schritte zur Seite gehst?
Blicktipp. Betrachte das Haus zunächst mit etwas Abstand von der Promenade. Geh anschließend näher heran und such einen Ausschnitt, in dem eine senkrechte Stütze auf die lange Dachkante trifft. In einer solchen kleinen Verbindung wird die Gestaltung oft greifbarer als auf einem Foto der gesamten Fassade.
Für den Rundgang genügt die Außenansicht. Veranstaltungen oder Ausstellungen im Gebäude und in seinem Umfeld können den Besuch ergänzen; ob gerade etwas stattfindet, erfährst du über den Tourismus-Service Fehmarn. Eine dauerhaft geöffnete Architekturausstellung ist nicht Teil dieses Spaziergangs.
Die ganze Geschichte des Hauses – Eröffnung 1968, Filmkulisse, Denkmalschutz und die Pläne für seine Zukunft – steht unter Das Haus des Gastes in Burgtiefe.
2. Das Wellenbad und sein ungewöhnliches Dach
Geh auf der Promenade weiter nach Osten zum historischen Meerwasserwellenbad. Es entstand 1971 und 1972. Heute lohnt es sich, den ursprünglichen Bau innerhalb des FehMare-Komplexes bewusst zu suchen: Das markante Hängedach gehört zu seinen charakteristischen Merkmalen, und die höhere Nordseite und die niedrigere Seite zum Meer bestimmen die Silhouette.
Versuch, den Verlauf des Daches mit den Augen nachzuzeichnen. Die Form verändert sich mit deinem Standort: Frontal erscheint sie anders als aus einem schrägen Winkel. Beim Haus des Gastes hast du eine ruhige waagerechte Linie gesehen; hier übernimmt das Dach eine deutlich stärkere gestalterische Rolle.
Auch die heutige Situation erzählt Geschichte. Das historische Wellenbad wurde später mit weiteren Badebereichen verbunden. Wer alle sichtbaren Teile für einen einzigen ursprünglichen Entwurf hält, übersieht die verschiedenen Bauphasen – und gerade dieser Vergleich macht den Halt interessant.
Pausenidee. Wenn du den Spaziergang mit einem Badetag verbinden möchtest, plane dafür einen eigenen Zeitblock ein; Informationen zum Badebetrieb findest du direkt beim FehMare. Für das Betrachten von außen brauchst du keinen Eintritt.
Welcher Teil von Jacobsen stammt und welcher später dazukam, steht unter FehMare und das Meerwasserwellenbad.
3. Die Fernblickhäuser und der Blick aufs Wasser
Weiter östlich stehen die drei markanten IFA-Fernblickhäuser. Sie prägen die Ansicht des Südstrands schon aus großer Entfernung. Aus der Nähe fallen die wiederkehrenden Balkone und die unterschiedlichen Blickrichtungen der Gebäudeflügel auf; die Grundrisse sind Y-förmig, ein Detail, das die Türme als räumliche Figuren verständlicher macht.
Bleib auf der Promenade einmal in einer schrägen Position zu einem Turm stehen. So kannst du eher mehrere Gebäudeseiten gleichzeitig erfassen als direkt davor. Schau anschließend nach oben: Die Folge der Geschosse erzeugt einen gleichmäßigen Rhythmus, und mit etwas Abstand wird aus vielen einzelnen Balkonen eine zusammenhängende Fassade.
Die Höhe erzählt zugleich von Änderungen während der Planung: Geplant waren rund vier Geschosse, gebaut wurden siebzehn. Wie es dazu kam, steht auf der Seite zu den Fernblickhäusern.
Fototipp. Eine Aufnahme mit Promenade oder Strand im Vordergrund zeigt, wie die Türme in ihrer Umgebung stehen. Ein zweites Bild darf sich auf die Balkone beschränken. Vergleiche beide: Einmal ist die Lage am Meer das Thema, einmal die Ordnung der Fassade.
4. Das Vitamar und der andere Maßstab
Geh von den Türmen noch ein kurzes Stück weiter nach Osten. Dort schließt das dreigeschossige Vitamar an – dasselbe Ensemble, derselbe Entwurfsgedanke, und doch ein ganz anderer Maßstab. Nach dem Blick nach oben an den Fernblickhäusern tut dieser Wechsel gut: Hier bleibt alles in Augenhöhe.
Das Haus wurde 1972 fertiggestellt, ein Jahr nach Jacobsens Tod. Die Denkmalbegründung hebt seine Baugliederung und die sorgfältig bearbeiteten Betonoberflächen hervor – zwei Dinge, die man nur aus der Nähe sieht. Geh so nah heran, wie der öffentliche Weg es zulässt, und schau, wo Kanten Schatten werfen.
Blicktipp. Such dir einen Standpunkt, von dem aus Turm und flaches Haus zusammen im Bild stehen. Genau dieses Nebeneinander ist die Geschichte dieser Station: Zwei Antworten auf dieselbe Frage, keine zwanzig Meter auseinander.
Das Vitamar ist eine genutzte Unterkunft. Die Außenansicht genügt für den Rundgang; Innenräume und Gästebereiche gehören zum Betrieb des Hauses. Was es mit dem Namen auf sich hat und warum es neben dem Vitarium steht, erzählt die Seite Das Vitamar in Burgtiefe.
5. Die Bungalows und die Nähe zum Strand
Für den zweiten Teil gehst du auf der Promenade zurück, am Haus des Gastes vorbei und weiter nach Westen, am Strand entlang bis zur Spitze der Halbinsel. Dort beginnt der westliche Abschnitt: Der Weg biegt nach Norden ab, und am Rand liegen die niedrigen Bungalows der Feriensiedlung. Die geschwungene Anordnung und die geringe Höhe siehst du hier direkt nebeneinander; die Gebäude begleiten den Verlauf der Halbinsel.
Schau hier zuerst auf die Dachkanten. Die Häuser treten als Folge zusammengehöriger Einheiten auf. Wiederholung ist ein wichtiges Mittel dieser Gestaltung: Ähnliche Formen geben dem ganzen Abschnitt eine erkennbare Ordnung. Gleichzeitig verändern Gärten, Pflanzen und die heutige Nutzung den Eindruck von Haus zu Haus.
Blicktipp. Such von einem öffentlichen Weg aus eine Perspektive entlang mehrerer Häuser. So lässt sich das geschwungene Band besser erkennen als vor einem einzelnen Eingang. Bezieh ein Stück Himmel oder Grünfläche ein, damit die niedrige Bauweise auf dem Foto nachvollziehbar wird.
Die Häuser werden bewohnt und als Ferienunterkünfte genutzt. Betrachte sie mit dem Abstand, den du dir auch vor deiner eigenen Terrasse wünschen würdest. Weiter geht es nach Norden zum Yachthafen; dahinter beginnt der innere Teil der Siedlung.
6. Die Terrassenhäuser und die gestaffelte Siedlung
Über Stranddistelweg und Dünenweg kommst du vom Yachthafen aus in die Siedlung hinein, und der räumliche Aufbau lässt sich hier am besten lesen. Hinter den eingeschossigen Bungalows folgen dreigeschossige und weiter innen fünfgeschossige Häuser. Die gestaffelten Höhen und die gebogenen Gebäudezeilen gehören zum Grundgedanken der Siedlung. Für den Entwurf zählt die Beziehung der Häuser zueinander ebenso wie die einzelne Fassade. Bleib bei den Abstechern auf den öffentlich zugänglichen Wegen.
Nimm dir einen Moment für zwei Ansichten. Zuerst schaust du längs einer Häuserzeile: Wiederholen sich Fenster, Balkone und Wandstücke? Dann wechselst du den Blick über mehrere Reihen hinweg. Welche Gebäude tauchen hinter anderen auf? An diesem Halt kannst du selbst nachvollziehen, weshalb die Siedlung als zusammengehöriges Ensemble betrachtet wird.
Das Ostseeheilbad Burgtiefe wurde 2015 als denkmalgeschützte Sachgesamtheit eingetragen; schon zuvor standen einzelne Gebäude unter Schutz.
Anschließend geht es über die Promenade zurück zum Haus des Gastes. Auf dem Rückweg lohnt noch einmal der Blick zu den Türmen: Nach den gestaffelten Zeilen und den niedrigen Bungalows wirst du ihre Wirkung im Gesamtbild vermutlich bewusster wahrnehmen.
Warum Otto Weitling dazugehört
Wenn von Arne Jacobsen auf Fehmarn die Rede ist, gehört Otto Weitling dazu. Er war an der Planung maßgeblich beteiligt. Jacobsen starb 1971, bevor das Projekt vollständig abgeschlossen war; Weitling und Hans Dissing führten die Arbeit an den laufenden Projekten weiter. Der Spaziergang zeigt damit auch das Zusammenwirken eines Architektenteams über Jacobsens Tod hinaus.
Die Anlage ist über die Jahrzehnte gewachsen
Was du heute siehst, stammt aus verschiedenen Zeiten. Die verglasten Bereiche vor den Fernblickhäusern kamen beispielsweise erst in den 1980er-Jahren hinzu. Das ist eine gute Frage für den gesamten Rundgang: Welche Teile gehören zur ursprünglichen Anlage, welche erzählen von ihrer späteren Nutzung?
Dazu gehört auch, die Namen auseinanderzuhalten: Das Vitamar an Station 4 ist das Apartmenthaus, das Vitarium vor den Fernblickhäusern der Freizeitbereich des Ferien-Centrums. Zwei ähnliche Namen, zwei verschiedene Orte.
Zeit für eine Pause am Südstrand
Nach den Stationen passt eine Pause am Wasser. Such dir einen Platz an der Promenade oder kehr in einem der geöffneten Cafés und Restaurants in Burgtiefe ein. Wenn du den Spaziergang ruhig angehen möchtest, leg die Pause zwischen den östlichen Gebäuden und der westlichen Siedlung ein – beide Abschnitte funktionieren auch für sich.
Ein zusätzlicher Blick vom Utkieker
Zwischen Station 5 und Station 6 kommst du am Yachthafen vorbei, und dort steht der Aussichtsturm Utkieker – ein kurzer Stich vom Weg, keine hundert Meter. Der 16,5 Meter hohe Turm eröffnet einen Blick über Burgtiefe, den Burger Binnensee und die Ostsee; er hat 72 Stufen und einen Aufzug, und der Tourismus-Service beschreibt ihn als kostenfrei zugänglich. Ob er geöffnet ist, siehst du am besten kurz vorher nach.
Der Utkieker wurde 2021 eröffnet und gehört nicht zu Jacobsens ursprünglicher Anlage. Gerade als später hinzugekommener Aussichtspunkt ergänzt er den Rundgang: Du wechselst von der Betrachtung einzelner Fassaden zum Blick auf die ganze Halbinsel. Auf der Karte ist er deshalb als leiserer Punkt eingezeichnet – er liegt am Weg, gehört aber nicht zu den sechs Stationen.
Vier Skulpturen liegen am selben Weg
Seit Herbst 2026 stehen in Burgtiefe vier überdimensionale Skulpturen nach Entwürfen Arne Jacobsens, und sie liegen alle an dieser Runde: der Ameisenstuhl direkt am Haus des Gastes, die Stranddusche in Form der Armatur HV1 kurz dahinter vor den Fernblickhäusern, die AJ-Leuchte an der Westmole und der Ei-Sessel auf der Wiese am Yachthafen. An keiner von ihnen führt der Weg weiter als fünfzehn Meter vorbei.
Die sechs Stationen bleiben trotzdem sechs: Hier geht es um die Gebäude, und die Skulpturen sind nicht von Jacobsen, sondern eine spätere künstlerische Übertragung seiner Möbelentwürfe. Was es mit ihnen auf sich hat, steht auf der Seite Arne-Jacobsen-Skulpturen am Südstrand. Du kannst sie unterwegs mitnehmen, ohne einen Umweg zu gehen.
Architektur zum Zuhören
Wenn du unterwegs lieber einer Geschichte zuhörst, kannst du den Fehmarn-Audioguide zur Feriensiedlung Burgtiefe ergänzend nutzen. Er eignet sich als Einstieg oder für eine Pause zwischen den Stationen; die Wegeführung auf dieser Seite bleibt davon unabhängig.
So wird aus dem Spaziergang ein guter Fototag
Für Architekturaufnahmen lohnt sich ein wechselnder Blickwinkel. Fotografiere ein Gebäude zunächst mit seiner Umgebung und danach ein Detail. Gerade beim Haus des Gastes und bei den Bungalows machen wenige Schritte einen großen Unterschied: Dachkante, Stütze oder Häuserreihe ordnen sich im Bild neu.
Seitliches Licht kann die Tiefe von Balkonen und Fassaden besser sichtbar machen. Bei bedecktem Himmel werden harte Schatten schwächer, dafür lassen sich Formen und Farben ruhiger vergleichen. Du brauchst also keinen wolkenlosen Sommertag. Achte bei Wind auf einen sicheren Stand, besonders wenn du für eine Aufnahme länger stehen bleibst.
Mit Kindern lässt sich der Rundgang als kleine Entdeckungsaufgabe gestalten: Wer findet eine gebogene Häuserreihe? Welches Dach sieht besonders ungewöhnlich aus? Wo wiederholt sich dieselbe Form? So werden aus abstrakten Begriffen Dinge, die ihr gemeinsam sehen könnt.
Für den Spaziergang reichen bequeme Schuhe und wettergerechte Kleidung; die Promenade bildet die einfache Verbindung zwischen vielen Stationen. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollten einzelne Abstecher, Zugänge und mögliche Umleitungen vorab geprüft werden: Aus dem flachen Gelände allein lässt sich keine durchgängige Barrierefreiheit ableiten.
Häufige Fragen zum Arne-Jacobsen-Rundgang
Wo liegt die Arne-Jacobsen-Siedlung auf Fehmarn?
In Burgtiefe am Südstrand, zwischen Ostsee und Burger Binnensee. Zum größeren architektonischen Zusammenhang gehören auch das Haus des Gastes, das historische Wellenbad und die Fernblickhäuser. Für den Spaziergang ist das Haus des Gastes ein gut erkennbarer Startpunkt.
Kann man die Gebäude besichtigen?
Dieser Rundgang zeigt die Gebäude von außen. Die Wohnhäuser sind keine frei zugänglichen Ausstellungsräume. Ein Besuch im FehMare, im Hotel oder bei einer Veranstaltung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot und den geltenden Zugangsbedingungen. Eine gebuchte Führung brauchst du nicht.
Wie lange dauert der Architekturspaziergang?
Plane ungefähr zwei Stunden mit kurzen Stopps ein. Die Dauer hängt davon ab, wie ausführlich du fotografierst und welche Abstecher du mitnimmst. Du kannst auch zuerst Haus des Gastes, Wellenbad und Türme ansehen und die westliche Siedlung an einem anderen Tag erkunden.
Gibt es eine Ausstellung über Arne Jacobsen?
Am Haus des Gastes gab es 2023 eine Open-Air-Ausstellung zu Jacobsen und Weitling. Daraus lässt sich kein dauerhaftes Ausstellungsangebot ableiten. Für aktuelle Termine lohnt sich ein Blick auf die Informationen des Tourismus-Service Fehmarn.
Kann ich den Rundgang im Winter machen?
Die Außenansichten lassen sich grundsätzlich auch außerhalb der Sommersaison entdecken, soweit Wege und Bereiche geöffnet sind. Plane im Winter mit kürzerem Tageslicht und prüfe Einkehrmöglichkeiten vorab. Bei Bauarbeiten oder gesperrten Wegen lässt du die betroffene Station aus oder schaust sie aus einer anderen öffentlich zugänglichen Perspektive an.
Wie lang ist der Rundgang genau?
5,6 Kilometer, gemessen an der Wegführung auf der Karte. Start und Ziel ist das Haus des Gastes, und einzelne Abschnitte gehst du zweimal – das liegt an der Form der Halbinsel und nicht an einem Umweg. Mit den Stopps sind zwei Stunden ein guter Richtwert.
In welcher Reihenfolge kommen die Stationen?
In der Reihenfolge der Nummern, und die folgt dem Weg: Haus des Gastes, Wellenbad, Fernblickhäuser, Vitamar, dann zurück nach Westen am Strand entlang zu den Bungalows und über den Yachthafen zuletzt zu den Terrassenhäusern. Du kannst auch nach Station 4 abbrechen und den westlichen Teil an einem anderen Tag gehen.
Wohnen zwischen Architektur und Ostsee
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Herzliche Grüße vom Südstrand, Frank