Die Lage
Burgtiefe auf Fehmarn
Burgtiefe ist eine Halbinsel im Süden von Fehmarn, eingeklemmt zwischen dem Burger Binnensee und der Ostsee und über einen Damm mit dem Rest der Insel verbunden. Wer hier ankommt, merkt schnell: Das ist kein gewachsenes Dorf.
Burgtiefe wurde in den 1960er Jahren als Feriengebiet geplant und in einem Stück gebaut. Das erklärt vieles – die klare Anordnung, die kurzen Wege, und warum hier alles ein bisschen gleich aussieht.
Warum das hier alles gleich aussieht
Weil es von einer Hand stammt. Arne Jacobsen, der dänische Architekt und Designer, hat nicht nur die Wohnsiedlung entworfen, sondern das ganze Ensemble: das Meerwasser-Wellenbad, das ehemalige Haus des Gastes und die drei Hoteltürme am Strand.
Seit 2015 steht das alles unter Denkmalschutz, und das Areal ist ins Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen. Sichtbar ist das an der neuen Yachthafen-Promenade, am Aussichtsturm an der Molenspitze und an den erneuerten Spielplätzen.
Warum das nicht jedem gefällt und warum es sich trotzdem lohnt hinzusehen, steht auf der Seite zur Arne-Jacobsen-Siedlung.
Burgtiefe, Burg, Burgstaaken – wer sich das ausgedacht hat
Drei ähnliche Namen, drei verschiedene Orte. Kurz sortiert:
- Burgtiefe – die Halbinsel im Süden. Sandstrand, Promenade, Yachthafen, Erlebnisbad, Ferienwohnungen. Hier liegen die beiden Wohnungen.
- Burg – das Ortszentrum der Insel, vier Kilometer nördlich. Marktplatz, Geschäfte, Ärzte, Kino, Bahnhof.
- Burgstaaken – der Fischerei- und Arbeitshafen dazwischen. Kutter, U-Boot-Museum, Ausflugsdampfer.
Wer eine Unterkunft „in Burg“ gebucht hat und am Strand steht, ist also nicht falsch abgebogen – die drei gehören zusammen und sind trotzdem nicht dasselbe. Was Burg zu bieten hat, steht auf der Seite über Burg.
Was zu Fuß erreichbar ist
Das ist der eigentliche Grund, warum Burgtiefe funktioniert: Die Wege sind kurz genug, dass man sie nicht plant.
- Strand: zwei Gehminuten von der Meerzeitliebe, drei von der ZweiteLiebe.
- Promenade: beginnt direkt vor der Siedlung.
- Supermarkt: 500 Meter, neben dem FehMare.
- Inselbäckerei Börke: Filiale am Südstrand, in der Saison geöffnet.
- Kiosk im Yachthafengebäude: Minimarkt mit Brötchenservice, saisonal, Pizzaautomat in der Nähe.
- FehMare: ein paar Gehminuten – Meerwasser-Wellenbad, Kleinkindbereich, Rutsche, Sauna mit Meerblick, Massagen.
- Geldautomat: Volksbank neben dem Lebensmittelmarkt, westlich des IFA-Hotels.
- Fahrradverleih: Nordseite des IFA-Hotels, Lieferung bis zur Haustür möglich.
- Duschen, WC und Wickelraum: am Strandaufgang.
- Spielplätze: an der Südstrandpromenade, im Förderprogramm erneuert.
- Aussichtsturm Utkieker: an der Promenade, an der Spitze der Mole.
- Strandkorbvermietung: Häuschen am Strandaufgang oder online, mit Geheimfach unter dem Sitz.
- Bushaltestelle Burgtiefe Yachthafen: 100 Meter von der ZweiteLiebe, 200 von der Meerzeitliebe – befestigter Fußweg, der Koffer rollt.
Zwei Waschsalons gibt es auch, und sie funktionieren unterschiedlich: Der im roten Hafenmeistergebäude am Yachthafen braucht Waschmünzen, die es beim Hafenmeister gibt. Der im Fuß des westlichsten IFA-Hotelturms nimmt Euromünzen. Gut zu wissen, bevor man mit einem Sack Wäsche vor dem falschen steht.
Der Yachthafen
Die Marina liegt auf der Binnenseeseite der Halbinsel, also windgeschützt. Von der ZweiteLiebe sind es rund hundert Meter bis dorthin – wer sein Boot hier liegen hat, geht zu Fuß zum Steg.
Am Hafen gibt es Grillplätze mit Sitzplätzen, den Waschsalon im roten Hafenmeistergebäude und eine E-Ladesäule. Abends ist die Promenade zwischen Hafen und Strand der Weg, den alle gehen. Wer den Sonnenuntergang sehen will, schaut nach Westen – dort liegt die Hafeneinfahrt.
Wofür Burgtiefe nichts ist
Damit niemand überrascht ankommt – vier Dinge, die hier fehlen:
- Einen Ortskern gibt es nicht. Kein Marktplatz, keine gewachsene Straße mit Geschäften. Das ist Burg, vier Kilometer weiter.
- Eine Kneipenmeile auch nicht. Wer abends ausgehen will, fährt nach Burg oder bleibt auf dem Balkon.
- Abends wird es ruhig. Sehr ruhig. Kein Durchgangsverkehr, keine Musik.
- In der Nebensaison hat ein Teil der Gastronomie zu. Zwischen November und März dünnt es spürbar aus.
Wer Trubel sucht, ist hier falsch. Wer ihn vermeiden will, genau richtig.
Wo genau
Die Siedlung liegt zwischen Promenade und Binnensee. Die Karte zeigt es genauer als jede Beschreibung.
Oben steht eine Übersicht von diesem Server. Die richtige Karte kommt von OpenStreetMap – beim Laden wird deine IP-Adresse dorthin übertragen. Deshalb lädt sie erst, wenn du es willst.
Arne-Jacobsen-Siedlung, Burgtiefe-Südstrand, 23769 Fehmarn. Die genaue Adresse bekommst du mit der Buchungsbestätigung.
In OpenStreetMap ansehen (öffnet in neuem Tab) Route hierher planen (öffnet in neuem Tab)
Häufige Fragen zu Burgtiefe
Was ist Burgtiefe auf Fehmarn?
Burgtiefe ist eine Halbinsel im Süden von Fehmarn zwischen dem Burger Binnensee und der Ostsee, über einen Damm mit der Insel verbunden. Kein gewachsener Ort, sondern ein in den 1960er Jahren geplantes Feriengebiet mit Sandstrand, Promenade, Yachthafen und Erlebnisbad.
Wie weit ist Burgtiefe von Burg entfernt?
Vier Kilometer. Burg ist das Ortszentrum der Insel mit Marktplatz, Geschäften und Ärzten, Burgtiefe die Halbinsel mit Strand und Marina.
Gibt es in Burgtiefe einen Supermarkt?
Ja, am Südstrand neben dem Erlebnisbad FehMare, rund 500 Meter von der Siedlung. In der Saison kommt ein kleiner Laden mit Brötchenservice im Yachthafengebäude dazu.
Zwei Wohnungen, hundert Meter auseinander
Beide liegen in der Arne-Jacobsen-Siedlung, beide 49 Quadratmeter, beide mit eigener Küche und separatem Schlafzimmer. Der Unterschied ist draußen: Balkon mit Meerblick oder Terrasse mit eigenem Strandkorb.