Anreise

Mit dem Auto nach Fehmarn – und ankommen am Südstrand

Fehmarn ist eine Insel, an die man ohne Fähre kommt. Das überrascht erstaunlich viele – seit 1963 hängt die Insel über die Fehmarnsundbrücke am Festland, du fährst einfach hinüber.

Was danach kommt, ist schnell erzählt: eine Straße, eine Brücke, ein Parkplatz, der dir gehört.

Die Route

Von überall aus dasselbe Ende: A1 nach Norden, bei Heiligenhafen geht sie in die B207/E47 über, dann über die Fehmarnsundbrücke auf die Insel. Ab dort ist es ausgeschildert.

Die Brücke selbst lohnt einen Blick nach oben: 1960 bis 1963 gebaut, seit 1999 denkmalgeschützt und für viele das Wahrzeichen dieser Ecke der Ostsee. Wer sie zum ersten Mal überquert, versteht, warum.

Fahrzeiten schreibe ich hier keine hin. Sie hängen zu sehr davon ab, wann du losfährst, und eine Zahl, die an einem Dienstag im März stimmt, stimmt an einem Samstag im Juli nicht.

Womit wir beim ehrlichen Teil wären: Samstagvormittag in der Hauptsaison ist die schlechteste Zeit für die letzte Stunde. Dann wechseln auf der ganzen Insel gleichzeitig die Gäste. Wer Freitagabend oder Sonntagfrüh anreisen kann, kommt entspannter an.

Baustellen

Eine Baustelle betrifft die Anreise direkt: Die Brücke Avendorf über die B207 ist seit dem 18. Mai 2026 gesperrt, voraussichtlich bis Juni 2027. Die B207 selbst bleibt befahrbar, die Umleitungen sind ausgeschildert. Für dich heißt das: weiterfahren, den Schildern folgen.

Dazu läuft der Bau der Festen Fehmarnbeltquerung. Wie weit er ist und wann der Tunnel öffnet, ändert sich laufend – ich schreibe hier bewusst keinen Termin hin, den du woanders aktueller bekommst.

Vor der Abfahrt lohnt ein Blick auf die Verkehrshinweise des Tourismus-Service Fehmarn.

Dein Parkplatz

Zu jeder Wohnung gehört ein fest zugeordneter, nummerierter Stellplatz direkt an der Unterkunft. Kostenfrei, kein Parkschein, keine Tagesgebühr, kein Suchen.

Auf einer Insel, auf der Parken sonst überall Geld kostet und im Juli auch mal Nerven, ist das mehr wert, als es auf dem Papier aussieht. Welche Nummer deine ist, steht in der Buchungsbestätigung.

Für ein zweites Fahrzeug gibt es die öffentlichen Parkplätze in der Umgebung – die sind gebührenpflichtig.

Ankommen

Die Schlüsselübergabe läuft über ein Servicebüro vor Ort, ab 16:00 Uhr, in der Regel bis 18:00 Uhr. Früher geht nach Rücksprache – ruf dort ein, zwei Tage vorher an, dann ist das geklärt.

Und wenn es später wird: Dafür gibt es einen Schlüsselsafe, der von außen jederzeit zugänglich ist. Ob du um 19 Uhr ankommst oder um Mitternacht, macht keinen Unterschied. Niemand wartet mit verschränkten Armen auf dich.

Am Abreisetag bitte bis 10:00 Uhr raus. Auch das lässt sich absprechen.

Kurabgabe und Ostseecard

Die Gemeinde Fehmarn erhebt eine Kurabgabe. Sie beträgt zwischen dem 15. Mai und dem 14. September 2,30 Euro pro Erwachsenem und Tag, in der übrigen Zeit 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind befreit. Die Beträge ändern sich jährlich – was gerade gilt, steht auch auf der Preisseite.

Dafür bekommst du die Ostseecard: Zugang zu den Stränden auf Fehmarn und vielen auf dem Festland, dazu ermäßigte Preise bei einigen Attraktionen.

Was viele nicht wissen: Die Karte ist auch ein Fahrschein. Mit ihr fährst du kostenlos im Bürgerbus – mehr dazu hier.

Was du nicht mitbringen musst – und was doch

Da ist alles:

  • Vollständig ausgestattete Küche mit eigener Tür
  • WLAN, 100 Mbit, ohne Volumenbegrenzung
  • Der Stellplatz an der Unterkunft
  • Schwenkbarer 55-Zoll-Fernseher mit Netflix und Amazon Video
  • Höhenverstellbarer Schreibtisch und Verdunkelungsvorhänge in beiden Räumen

Das musst du mitbringen oder dazubuchen:

  • Bettwäsche und Handtücher. Nicht im Preis enthalten. Du kannst sie für 25 Euro je Person dazubuchen oder eigene mitbringen – beides ist völlig in Ordnung. Ich sage es lieber vorher.
  • Keine Haustiere. Beide Wohnungen sind allergikerfreundlich eingerichtet, und das gilt auch für Besuch.

Ein Hinweis, den man erst versteht, wenn man ihn einmal gebraucht hat: Schließ beim Rausgehen immer die Fenster. Auf Fehmarn kommt der Wind plötzlich und mit Wucht.

Und wenn du ohne Auto kommst?

Das geht, und es geht hier besser als anderswo auf der Insel. Bahn bis Lübeck, Expressbus bis Burg, dann der Linienbus bis vor die Tür – und der kostet in Burgtiefe nichts.

Alles Weitere steht auf Fehmarn ohne Auto.

Häufige Fragen zur Anreise

Wie kommt man mit dem Auto nach Fehmarn?

Über die A1 nach Norden, die bei Heiligenhafen in die B207/E47 übergeht, und dann über die Fehmarnsundbrücke auf die Insel. Zum Südstrand nach Burgtiefe ist es ab der Brücke ausgeschildert.

Braucht man eine Fähre nach Fehmarn?

Nein. Fehmarn ist seit 1963 über die Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden. Die Fähre ab Puttgarden fährt nach Dänemark – das ist ein Ausflug, keine Anreise.

Ist ein Parkplatz bei der Ferienwohnung dabei?

Ja. Zu jeder Wohnung gehört ein fest zugeordneter, nummerierter Stellplatz direkt an der Unterkunft, kostenfrei. Ein zweites Fahrzeug stellst du auf den öffentlichen, gebührenpflichtigen Parkplätzen in der Umgebung ab.

Was kostet die Kurabgabe auf Fehmarn?

2,30 Euro pro Erwachsenem und Tag zwischen dem 15. Mai und dem 14. September, sonst 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 sind befreit. Dafür gibt es die Ostseecard, die auch als Fahrschein im Bürgerbus gilt. Die Beträge ändern sich jährlich.

Kann ich den Parkplatz schon nutzen, wenn ich früher ankomme?

Ja – sobald die Vorgänger abgereist sind und der Platz frei ist, kannst du ihn auch vor der Schlüsselübergabe nutzen.

Wann willst du kommen?

Sag mir deinen Zeitraum, ich prüfe ihn und melde mich mit einem verbindlichen Angebot.

Baustellen und Abgaben ändern sich. Verbindlich ist die Auskunft des Tourismus-Service Fehmarn. Stand dieser Seite: September 2026.